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Wo investiert man richtig?

Es war ein positiver Nebeneffekt der Lockdown-Phasen: Viele Deutsche haben zuletzt deutlich mehr auf die Seite legen können. Nur wohin mit dem Geld? Die Inflation ist so hoch wie seit Jahrzehnten nicht – und auch die Zeiten, in denen man an der Börse eigentlich nur gewinnen konnte, sind vorerst vorbei. Sie haben Tipps für Investmentstrategien in turbulenten Zeiten, die dabei auch ökologische, soziale und ethische Aspekte in Betracht ziehen? Dann schreiben Sie uns.

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Carolin Urban, Gärtnerin bei Kräutergarten Urban GbR

Genussrechte - die ökologische und grüne Anlage-Alternative

Eine ökologische, soziale und sinnvolle Geldanlage sind Genussrechte direkt bei Landwirten oder Unternehmen. Die Finanzierung oder Teilfinanzierung von Erweiterungen oder Neugründungen werden zum großen Teil von ökologischen Unternehmen ausgegeben. Es gibt kleine, wie Hofläden oder Abokisten, und auch große wie bekannte Naturkostmarken. Die Anlage hat eine Laufzeit und wird verzinst, in bar oder auch in Naturalien. Neben dem „grünen Invest“ hat der Anleger einen direkten Bezug zu seinem Geld. Es landet nicht in einem Fonds oder an der Börse, sondern direkt vor Ort, evtl sogar regional, bei jemandem der etwas sinnvolles damit tut, denn man kennenlernen und besuchen kann. Wir als Demeter-Betrieb wünschen uns, das mehr privates Geld direkt in ökologische Projekte geht. Denn die Finanzierung über Banken und Förderungen vom Staat sind mit sehr viel Aufwand und Bürokratie verbunden, gerade wenn man kein Geschäftsmodel \"von der Stange\" hat. So haben es vor allem innovative und zukunftsweisende Projekte schwer. Die persönliche Beziehung zwischen Betrieb und Geldgeber ist eine wunderbare Sache. So haben auch wir uns dazu entschlossen einen Teil unsere Neubaufinanzierung der Demeter-Erlebnisgärtnerei \"Kräutergarten Urban GbR\" am Kaiserstuhl über Genussrechte zu finanzieren. Weitere Projekte findet man z.B. unter genussrechte.org, einer Unternehmensberatung, welche über 200 Betriebe innerhalb von 18 Jahren mitfinanziert haben.

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Was macht guten Service aus?

Geht der Daumen hoch oder gibt es Kritik in den Kommentaren? Klimpert es im Trinkgeldbeutel oder nimmt man die Servicequalität überhaupt erst wahr, wenn Schnelligkeit, Freundlichkeit oder Fachkompetenz mal nicht zufriedenstellend abgehakt werden? Und wie verwandeln wir die berüchtigte „Servicewüste Deutschland“ endlich in ein Fünf-Sterne-Mekka der Kundenfreundlichkeit? Schicken Sie uns Ihre Antwort auf die Fragen rund um den guten Service.

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Wie kann der Fachkräftemangel gelöst werden?

Vereinbarkeit von Familie und Beruf spielt auch bei der Suche nach Fachkräften eine Rolle. Der Fachkräftemangel ist inzwischen spürbar und wird sich durch die Altersstruktur unserer Gesellschaft noch verschärfen. Was bringen da Weiterbildung, flexible Arbeitszeitmodelle und Mitarbeiterbindung, um dem Mangel entgegenzuwirken? Und welche Rolle spielt Zuwanderung? In dieser Diskussion sind Laien und Expert:innen gleichermaßen gefragt – lassen Sie uns Ihre Meinung wissen.

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Udo Goldstein, Leser

Das Versagen der Politik und der Institutionen

Die Anzeichen für den heutigen Fachkräftemangel sind darin zu suchen, dass die Politik die strukturellen demografischen Entwicklungen nicht zur Kenntnis nehmen wollte. Es war schon vor Jahren absehbar, dass es eine eklatante Lücke zwischen der in Pension gehenden Generation und den nachwachsenden Generationen geben würde. Unabhängig der Tatsache, dass die technologischen Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt, Stichwort „Industrie 4.0“ andere Qualifikationen voraussetzen, wie sie über Dekaden gegeben waren. Aber auch die Fragmentierung des Arbeitsmarktes in Form von immer neuen prekären Arbeitsverhältnissen und fehlende Bildungsgerechtigkeit, insbesondere bei Menschen mit Migrationshintergrund, tragen dazu bei, dass die Qualität nicht gefördert, sondern immer mehr vernachlässigt wird. Der massive Arbeitskräftemangel u.a. im Bereich des Gesundheitswesens und dem Bildungssystem sind Faktoren, die in wissenschaftlichen Gutachten seit Jahren fundiert beschrieben wurden, die jeweils aktuelle Politik aber keine notwendig sah, dieses hochkomplexe Thema auch nur in Ansätzen anzugehen. Auch das Thema von Arbeitsmigration kann dieses Problem kurzfristig nicht lösen, da der deutsche Bürokratismus selbst qualifizierte Arbeitskräfte daran hindert, hier tätig zu werden. Mit der Schizophrenie, dass selbst Vollakademiker in Deutschland ihren Abschluss in Teilen nochmals nachholen müssen. Geht es noch absurder?

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