Aktuelle Themen

Wie beschleunigen wir die Energiewende?

„Wir leben im fal­schen Wirt­schafts­sys­tem“, kon­sta­tiert der renom­mier­te Kli­ma­for­scher Mojib Latif gleich zu Beginn unse­rer Dis­kus­si­on – und for­dert eine „Alli­anz der Wil­li­gen“ für die Beschleu­ni­gung der Ener­gie- und Wär­me­wen­de. Der Herbst­an­fang und fal­len­de Tem­pe­ra­tu­ren geben dem The­ma die­ser Tage eine beson­de­re Bri­sanz. Zeit also für inno­va­ti­ve Ideen, die auch nach­hal­tig wir­ken. Und die rei­chen von indi­vi­du­el­len Ein­spar­maß­nah­men und einem Boos­ter für die Erneu­er­ba­ren über seri­el­les Sanie­ren von Gebäu­den bis hin zum Low-Car­bon-Life­style- Modell, das gera­de in Chi­na bewor­ben wird. 

Wie verbessern wir die Bildung?

Digi­ta­li­sier­te Pro­zes­se, gute IT-Aus­stat­tung und online unter­rich­ten kön­nen, dar­um geht es doch bei guter Bil­dung heu­te, oder? Viel zu kurz gedacht, sagen unse­re Expert:innen und Leser:innen. Sind Fak­to­ren wie Bin­dung oder Begeis­te­rung beim Bil­dungs­er­folg nicht genau­so wich­tig, wenn nicht sogar wich­ti­ger? Auch beim The­ma Digi­ta­li­sie­rung geht es nicht nur um Aus­stat­tung mit Tablets und WLAN, son­dern auch dar­um, dass Kin­der und Jugend­li­che ler­nen, die digi­ta­le Welt „auch zu gestal­ten und zu prä­gen“, so der Appell der Bil­dungs­ex­per­tin Vere­na Paus­der. Denn digi­ta­les Ler­nen heißt nicht, ana­lo­ge Metho­den in die digi­ta­le Welt zu über­set­zen, weiß der Bil­dungs­for­scher Kai Maaz. 

Wie beugt man Volkskrankheiten vor? 

Alle zwei Sekun­den stirbt auf der Welt ein Mensch unter 70 Jah­ren an einer nicht über­trag­ba­ren Krank­heit, mel­de­te die WHO zuletzt – obwohl die Risi­ko­fak­to­ren in der Regel bekannt sei­en und jene Krank­hei­ten daher gut bekämpft oder gar ganz ver­hin­dert wer­den könn­ten. Zuver­läs­si­ge Mit­tel gegen nahe­zu jede Art von Volks­krank­heit sind bekann­ter­ma­ßen Bewe­gung und aus­ge­wo­ge­ne Ernäh­rung. Der Ortho­pä­de Csa­ba Losonc emp­fiehlt „etwa Rad­fah­ren, Schwim­men und Wal­ken“ und hat oben­drein kuli­na­ri­sche Tipps für bes­se­re „Kno­chen- und Gelenk­qua­li­tät“. Egal ob Rücken­schmer­zen, Migrä­ne oder Dia­be­tes – ein gesun­der Lebens­wan­del ist oft die bes­te Antwort. 

Experten im Fokus

+3 Blitzumfrage

In Deutsch­land wird die Mei­nungs­frei­heit im Grund­ge­setz garan­tiert und von staat­li­cher Sei­te geschützt. Die Gren­zen die­ser Frei­heit begin­nen u.A. dort, wo der Schutz der Jugend oder der per­sön­li­chen Ehre Vor­rang haben. Im Inter­net liegt die Ver­ant­wor­tung für die­se Ein­schrän­kun­gen jedoch in den Hän­den weni­ger Digi­tal­kon­zer­ne. In Zei­ten von Fake News und digi­ta­ler Het­ze fra­gen wir:

Wieviel Zensur brauchen wir?

Wie gelingt die Verein­barkeit von Beruf und Familie?

U.a. mit: Eili­ka von Anhalt, Gre­ta Sil­ver, Roman Gaida,Laura Lewan­dow­ski, Brit­ta Sem­bach, Ute Scha­eber­le, Uwe Schick 

Eilika von Anhalt 

Bildungsunternehmerin 

Finde deinen Weg 

Unse­re Nine-to-five-Arbeits­welt, wie wir sie ken­nen, ist nicht an Men­schen oder Fami­li­en, son­dern, durch die indus­tri­el­le Revo­lu­ti­on, pri­mär an Maschi­nen aus­ge­rich­tet. Das heißt, ein biss­chen Rebel­li­on und Auf­stand braucht es schon, um Fami­lie, Kin­der, mich und mei­nen Brot­ver­dienst unter einen Hut zu brin­gen und dabei nicht all­zu oft die Ner­ven zu ver­lie­ren. Um 
Jetzt lesen! 

Volker Baisch 

Social Entre­pre­neur und Unternehmensberater 

Väter, zeigt euch 

Gin­ge es nach den jun­gen Eltern, wären wir schon viel wei­ter mit der Ver­ein­bar­keit: Aktu­ell wün­schen sich bereits 50 Pro­zent von ihnen eine pari­tä­ti­sche Eltern­zeit. Es liegt also nicht an man­geln­dem Wil­len jun­ger Paa­re, son­dern an den poli­ti­schen Rah­men­be­din­gun­gen. Das beginnt bei steu­er­li­chen Aspekten 
Jetzt lesen! 

Laura Lewandowski 

Jour­na­lis­tin, Entre­pre­neu­rin und Podcasterin 

Wirtschafts­wunder Mutter 

Vor kur­zem wur­de ich für ein Event ange­fragt. Ich sei die „abso­lu­te Wunsch­besetzung“, hieß es. Nach ein paar Tagen Bedenk­zeit sag­te ich zu. Das Pro­blem: Der Kun­de woll­te plötz­lich nicht mehr – wegen mei­ner drei Mona­te alten Toch­ter. Ich sol­le mich doch lie­ber „auf das Mut­ter­sein kon­zen­trie­ren“. Von Freun­din­nen ken­ne ich ähn­li­che Geschichten. 
Jetzt lesen! 

Heiko Müller

Leser

Chaos garantiert

Im Herbst die­ses Jah­res: Infek­ti­ons­zah­len stei­gen, Schu­len und Kindergärten schlie­ßen, Home­of­fices wer­den reak­ti­viert und Eltern zer­rei­ßen sich wie­der zwi­schen Kin­der­be­treu­ung und Arbeit.Ich weiß noch nicht, über was ich mich dem­nächst mehr ärgern wer- de: das „Wir müs­sen genau beob­ach- ten und dann han­deln“ der zöger­li­chen Politik 

Greta Silver 

You­tube­rin, Pod­cas­te­rin und Autorin 

Lebe deine Version 

17 Jah­re Eltern­zeit – drei Kin­der, Mann, Haus, Hund, Mar­me­la­de kochen und ver­ste­hen, ich muss das Glück im klei­nen All­täg­li­chen fin­den, sonst fällt mir die Decke auf den Kopf. Ich habe gelernt, dass ich alles nach­ein­an­der machen kann, auch die Hob­bys in stres­si­gen Zei­ten. Nur mit Abitur in der Tasche 
Jetzt lesen! 

Oliver Stenzel

Leser

Schritt eins: Schrift­lich Prio­ri­tä­ten ver­tei­len auf die Berei­che Kin­der, Part­ner, Fami­lie, Freun­de, Arbeit und Gesund­heit. Schritt zwei: Wün­sche und Sor­gen mit dem Part­ner besp­re- chen und schrift­lich fest­hal­ten. Schritt drei: Auf­ga­ben und Ver­ant­wor­tun­gen klar auf­tei­len. Schritt vier: Gemein- sam genie­ßen und viel lachen. 

Harald zur Hausen 

Nobel­preis­trä­ger für Medi­zin und ehe­ma­li­ger Lei­ter Deut­sches Krebsforschungszentrum 

Prävention im Fokus 

Mei­ne per­sön­li­che Trieb­fe­der war schon immer ein aus­ge­präg­tes wis­sen­schaft­li­ches Inter­es­se, Neu­gier und eine gewis­se Hart­nä­ckig­keit. Dazu kam die Über­zeu­gung, dass Dog­men auch in der Medi­zin nicht immer zutref­fend sind. Das Ent­ste­hen von Krebs ist ein kom­ple­xes und lang­wie­ri­ges Geschehen. 
Jetzt lesen! 

Wie lebt man mit Krebs?

U.a. mit: Harald zur Hau­sen, Petra Thal­ler, Marc Nau­mann, Anne Sophie Gei­er, Oli­ver Bay­er, Lutz Beh­rens, Frank Becker-Nickels 

Marc Naumann 

Berufssegler 

Intensives Erleben 

Die Dia­gno­se Krebs zieht Betrof­fe­nen den Boden unter den Füßen weg. Gera­de auf jun­ge Erwach­se­ne wirkt der eige­ne Kör­per plötz­lich wie eine frem­de Hül­le, die den Taten­drang fürs neue Leben bremst. Mei­ne Krebs­er­kran­kung mit 28 Jah­ren gab mir die Mög­lich­keit, mei­ne Plä­ne und mein Leben noch­mal zu überdenken. 
Jetzt lesen! 

Dietmar Woidke 

Minis­ter­prä­si­dent Land Brandenburg 

Kräfte bündeln 

Bran­den­burg ist inzwi­schen das zuzugs­stärks­te Bun­des­land. Von weit hin­ten sind wir nach vorn gewan­dert. Und die Möbel­wa­gen wer­den nicht nur im Ber­li­ner Umland aus­ge­packt, son­dern auch „drau­ßen auf dem Land“, in den mär­ki­schen Dör­fern und Acker­bür­ger­städ­ten. Warum? 
Jetzt lesen! 

Wie stärken wir die länd­liche Regio­nen?

U.a. mit: Sarah Wie­ner, Diet­mar Woid­ke, Ralph Spieg­ler, Maz­da Adli, Rein­hard Sager, Chris­ti­an Kalin­ke, Micha­el Gregor 

Mazda Adli 

Psych­ia­ter und Stressforscher 

Sehnsuchtsbild Land 

Unse­re Zukunft ist urban – und das ist kei­ne schlech­te Nach­richt. Städ­te bie­ten viel­fäl­ti­ge kul­tu­rel­le Ange­bo­te, gute ärzt­li­che Ver­sor­gung und aller­hand Mög­lich­kei­ten, sich selbst zu ent­fal­ten. Aber: Städ­te sind auch Stress-Orte. Neben Lärm, Dreck und Hek­tik gibt es den sozia­len Stress, der durch Dich­te oder Ein­sam­keit aus­ge­löst wird. Die­ser ist für die Psy­che dann toxisch, wenn man ihm nicht aus­wei­chen kann. 
Jetzt lesen! 

EXPERTEN & DISKURSE

Wie sieht die Landwirtschaft der Zukunft aus?

Cam Özdemir 

Bun­des­mi­nis­ter für Ernäh­rung und Landwirtschaft 

Wandel braucht Investitionen 

Die Land­wirt­schaft der Zukunft leis­tet vor allem eines: Sie ernährt uns. Doch das ist alles ande­re als selbst­ver­ständ­lich. Russ­land setzt Hun­ger als Waf­fe im völ­ker­rechts­wid­ri­gen Angriffs­krieg gegen die Ukrai­ne ein. In Indi­en oder in Mada­gas­kar sor­gen kli­ma­be­ding­te Wet­ter­ex­tre­me für zer­stör­te Ern­ten und Hunger. 
Jetzt lesen! 

Wie fördert man Fortschritt?

Richard Branson 

Unternehmer 

Mut zum Scheitern 

Es ist so eine Sache mit dem Fort­schritt, denn ent­ge­gen land­läufiger Ansicht ist er meist alles ande­re als line­ar. (Weiter-)Ent­wicklung bedeu­tet auch Inne­hal­ten, den Schritt zur Sei­te und eine Rück­schau auf das, was gut und was weni­ger gut funk­tio­niert hat. In den mehr als fünf Jahr­zehn­ten mei­ner unter­neh­me­ri­schen Kar­rie­re hat das immer bedeu­tet, Fehl­trit­te und Miss­erfol­ge als Chan­ce zu begrei­fen, viel­leicht sogar zu begrüßen. 
Jetzt lesen! 

Wie beschleunigen wir die Mobilitätswende?

Helmut Dedy 

Haupt­ge­schäfts­füh­rer Deut­scher Städtetag 

Stadt für alle 

Wo heu­te noch Autos wert­vol­len öffent­li­chen Raum in den Städ­ten zupar­ken, wer­den wir in Zukunft mehr Viel­falt haben: Rad­we­ge, Grün­flä­chen, ver­kehrs­be­ru­hig­te Zonen, Gas­tro­no­mie, Spiel, Sport, klu­ge Mobi­li­täts­sta­tio­nen für alle For­men der Mobi­li­tät. Eini­ges davon ist heu­te schon in den Städ­ten sicht­bar. Zum Bei­spiel ehe­ma­li­ge Kfz-Fahr­strei­fen, die nun geschütz­te Rad­we­ge sind. Rad­schnell­we­ge, die das Umland mit dem Stadt­zen­trum verbinden. 
Jetzt lesen! 

Beliebte Fragen

KLassische Ansicht