Aktuelle Themen

Wie lösen wir die Probleme unserer Zeit?

In­spi­riert vom grund­sätz­li­chen Glau­ben an ge­sell­schaft­li­che Ver­än­de­rung als „Vor­aus­set­zung für ei­ne mensch­li­che Zei­ten­wen­de“, ruft die Schau­spie­le­rin Ge­si­ne Cu­krow­ski zu mehr Ge­schlos­sen­heit auf: Ein­zig durch „das Ver­bin­den mit­ein­an­der“ sei­en die Pro­ble­me un­se­rer Zeit zu lö­sen. Auch Gre­gor Gy­si sieht die Mensch­heit „zur Zu­sam­men­ar­beit ver­dammt“, Mar­kus En­gels von der Glo­bal So­lu­ti­ons In­itia­ti­ve pocht auf „In­ter­es­sen­aus­gleich und Ko­ope­ra­ti­on“. Jo­han Rock­ström vom Pots­dam-In­sti­tut für Kli­ma­fol­gen­for­schung weiß zu­dem von ei­ner „Wen­de mit Ge­nuss“ zu be­rich­ten – die auf dem ei­ge­nen Tel­ler beginnt. 

Wie verbessern wir das Stadtleben?

„En­er­gie- und Ver­kehrs­wen­de, Kli­ma­an­pas­sung, Wan­del der In­nen­städ­te, Woh­nungs­neu­bau“ und auch die Di­gi­ta­li­sie­rung – all das fin­det sich auf der In­no­va­ti­ons­lis­te von Mar­kus Lewe, dem Prä­si­den­ten des Deut­schen Städ­te­tags. Da­mit legt er zu­gleich ei­nen in­halt­li­chen Stadt­plan für un­ser­e­De­bat­te vor. Wie drin­gend die ge­führt wer­den muss, wird deut­lich, wenn man be­denkt, dass Städ­te welt­weit für „et­wa 75 Pro­zent des ge­sam­ten CO2-Aus­sto­ßes ver­ant­wort­lich“ sind, wie Mi­cha­el Pfef­f­er­le vom Di­gi­tal­ver­band Bit­kom fest­stellt. Da es da­ne­ben auch um be­zahl­ba­ren Wohn­raum geht, be­tont Wiens Bür­ger­meis­ter Mi­cha­el Haupt­mann die Be­deu­tung des kom­mu­na­len Wohnungsbaus. 

Wie genussvoll wollen wir leben?

„Die am meis­ten nach Ge­nuss ja­gen, er­lan­gen ihn am we­nigs­ten“, war Ci­ce­ro über­zeugt – und auch gut 2.000 Jah­re spä­ter spricht hier vie­les für Ge­las­sen­heit, Ent­schleu­ni­gung und Mu­ße. „Es­sen ist zwar ein Muss, soll­te sich aber nicht wie ein Muss an­füh­len“, fin­det et­wa die Gas­tro­no­min Ha­ya Mol­cho. Das kann die Fo­to­gra­fin He­le­na Hei­lig nach ih­rem Pro­jekt „Wir­te im Lock­down“ be­stä­ti­gen. Ge­ra­de durch den Ver­zicht der Pan­de­mie­mo­na­te ha­be die Wert­schät­zung für die Gas­tro­no­mie zu­ge­nom­men. Das auch Din­ge wie Zwei­sam­keit oder das „täg­li­che Mit­ein­an­der“ in der ei­ge­nen Ge­nuss­zo­ne lie­gen kön­nen, be­rich­ten un­se­re Leser:innen und lie­fern da­mit ih­re ganz ei­ge­ne De­fi­ni­ti­on von Genuss. 

Aktuelle Beiträge

Beliebte Fragen

+3 Blitzumfrage

Das Jahr neigt sich dem En­de. Hoff­nungs­voll ge­star­tet, dach­ten wir end­lich zur Nor­ma­li­tät zu­rück­zu­keh­ren — doch aus Kri­sen wur­den Krie­ge. Und neue Kri­sen sind dazugekommen.

Höchs­te Zeit sich zu be­sin­nen und trotz der Stra­pa­zen des Jah­res die Vor­freu­de für sich zu erfinden.

Ob­wohl Ge­schen­ke im­mer teu­rer wer­den und die meis­ten sich ei­gent­lich nur Wär­me wün­schen — fra­gen wir schon im November:

Was wünscht du dir zu Weihnachten?

Was ist Deine Meinung?

Die nächste Ausgabe erscheint
am 3. Fe­bru­ar in der Süd­deut­schen Zei­tung

Werde Teil der Diskussion und mach unser Heft mit Deiner Meinung bunter.

Days
Hours
Mi­nu­tes
Se­conds

Nur noch wenige Tage bis Deine Meinung gedruckt wird.

Klick auf die Frage und schreib uns Deine Antwort oder per Mail an antwort(at)plus-drei.de.

Experten & Diskurse

KLassiSche AnsichT